Fragen, die dir helfen, deine Berufung zu finden

Seine Berufung leben, bedeutet für mich, das zu leben, wozu man glaubt, auf der Welt zu sein. Das, was einen ausmacht, was man geben kann und will und zwar „wie von selbst“. Nimm dir die Zeit, diese Fragen schriftlich und in Ruhe zu beantworten, und zwar so detailliert wie möglich.

 

 

  • Bei welcher Tätigkeit vergisst du die Zeit?
  • Was sind deine Talente?
  • Was interessiert dich?
  • Auf welche Art drückst du dich am liebsten aus?
  • Was hast du als Kind am liebsten gemacht?
  • Stell dir vor, du erbst so viel Geld, dass du nie wieder arbeiten musst. Womit würdest du – nach der ersten Euphorie – deine Tage füllen? Was würde ihnen Sinn geben? Wofür würdest du aufstehen?
  • Wie stellst du dir deinen perfekten Alltag vor?
  • Was sagen deine Freunde über dich? Wie würden sie dich beschreiben?
  • Gibt es eine Seite in dir, bei der du das Gefühl hast, dass sie viel zu wenig wahrgenommen und geschätzt wird? Wenn ja, welche ist das und wie würdest du sie gerne ausdrücken?
  • Wenn du eines Tages richtig alt bist, was würdest du dann gerne erzählen, wie du dein Leben verbracht hast?
  • Mit welchen Menschen möchtest du gerne zusammenarbeiten?
  • Was gibst du gerne?
  • Wem möchtest du gerne helfen?
  • Auf welche Art willst du in dieser Welt wirken?
  • Welche Umstände brauchst du, um in deiner Kraft zu sein?
  • Wann fühlst du dich richtig lebendig?
  • Wann fühlst du dich am meisten nach dir selbst?

Löse dich von den engen Schubladen der vorhandenen Berufe. Vielleicht ist eine Verbindung von scheinbar nicht zusammenpassenden Branchen genau das Richtige für dich. Oder du bietest etwas ganz neu und anders als gewohnt an. Oder du erschaffst etwas völlig Neues, was es bisher so noch nicht gab. Alles ist möglich, deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

„Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest,
und der Tag, an dem du herausfindest, warum.“
Mark Twain

(Dies ist ein Auszug aus meinem eBook Hochsensibel und selbständig.)

 

3 comments for “Fragen, die dir helfen, deine Berufung zu finden

  1. Melli
    6. Juli 2016 at 9:15

    Hallo. Ich finde Deinen Beitrag sehr sehr hilfreich und interessant. Beim Lesen fällt mir auf, das ich spontan auf manches einfach keine Antwort parat habe. Schade für mich, das ich mich nicht damit auseinander gesetzt habe. Vielen lieben Dank für die Denkanstöße :-)

    • Marion Lili Wagner
      6. Juli 2016 at 10:12

      Vielen Dank, das freut mich sehr, dass dir die Fragen weiterhelfen :-)

  2. 4. April 2017 at 14:40

    Hallo Marion!

    Ich habe genau das gemacht, was du oben beschreibst, nämlich zwei nicht zusammen passende Branchen verbunden. Ich habe eine Ausbildung und Praxis in Bautechnik und habe anschließend Psychologie studiert. Später habe ich mich entschlossen, diese beiden Berufe zu verbinden und mache Planungen mit wohnpsychologischen Hintergrund (www.planen-und-wohnen.at), bzw. habe ich ein Institut für Wohn-und Architekturpsychologie gegründet. Hört sich an sich super an, aber man muss es erst mal schaffen in 2 Berufen gut zu sein. Da kommt man schnell in eine Überforderung, was mir auch passiert ist. Nun habe ich mich stärker auf die psychologische Seite des Bauens und Wohnens konzentriert, und habe bemerkt, dass viele, wahrscheinlich die meisten meiner Kunden hochsensibel sind. Daher auch der Blog hochsensibel Wohnen und meine Angebote in diese Richtung.
    Mich würde auch deine Meinung zum Thema Wohnen und Hochsensibilität interessieren, weil Überforderung oft auch daher kommt, weil man sich Zuhause nicht ausreichend erholen kann.
    Dein Thema finde ich auch überaus spannend. Als Hochsensibler die passende Art von Berufstätigkeit zu finden ist eine Marathonaufgabe. Ich zumindest bin noch lange nicht am Ziel.
    Mit lieben Grüßen
    Herbert

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